Irgendwie macht Sport mich glücklich

Was macht man so auf der Arbeit? Den ganzen Tag lang nur sitzen…Die paar Male, wo man sich etwas aus der Küche holt, oder eine Runde Kicker sind nicht mit wirklicher körperlicher Betätigung zu vergleichen. Die Folgen davon spürt man schnell. Man kann abends nicht so gut einschlafen, man fühlt so einen “Bewegungsmangel” und insgesamt fühlt man sich nicht so ausgeglichen.

Umso größer war meine Vorfreude, als wir uns auf der Arbeit entschieden haben ein Büro in einen Fitness-Raum umzuwandeln. Mit den Geräten und Gewichten direkt nebenan gibt es keine Ausrede mehr keinen Sport zu machen!

Erik, mein Sitznachbar und ehemaliger Stuntman, war als erster dabei. Für mich war das ebenso verlockend sich endlich wieder sportlich zu betätigen. Schnell kam Tim (hallo Schnuggi!!) dazu und schon waren wir zu dritt. Mittlerweile gehen wir jeden Tag für ca. 1 Stunde trainieren.

Zusammen macht es mehr Spaß

Das Beste an der Sache ist, wie stark der Sport uns verbindet. Wir motivieren und feuern uns gegenseitig an und reden viel mehr über private Dinge. Es gibt keine komische Blicke o.Ä., wie man es oft aus dem Fitnessstudio um die Ecke kennt, sondern wir trainieren miteinander und ermutigen uns gegenseitig mehr zu leisten oder neue Übungen auszuprobieren.

Und wenn mal einer einen Tiefpunkt auf der Arbeit hat, dann wird einfach irgendein Spruch vom Arnie (Arnold Schwarzenegger) in Slack gepostet. Spätestens dann muss jeder schmunzeln und hat wieder das tägliche Ziel vor Augen.

Auch wenn ich neben dem Stuntman und dem ehemaligen Schwimmer arg zierlich aussehe, so kann ich doch bei den Klimmzügen punkten. Damit wir weiterhin dran bleiben und möglichst kein Training ausgesetzt wird, bin ich nach Altweiber statt im Home-Office zu bleiben zur Arbeit gefahren um zusammen zu trainieren.

Denn zusammen ist das Training viel leichter. Man gibt nicht so schnell auf, und versucht viel mehr mit den anderen mit zu halten.

Der Funke versprüht sich ebenso in der Familie. Meine Eltern haben zu Hause bei sich Platz für ein Rudergerät geschaffen. Und nicht so eins von den lauten Windturbinen, sondern eins aus Holz, welches nur mit Wasser funktioniert (“Waterrower” bei google). Das Teil ist genial! Das plätschernde Geräusch ist mega angenehm und trägt einen in Gedanken fast schon ans Meer. Regelmäßig geht meine Mutter rudern und hat sich innerhalb von 3 Wochen von nichts auf 3 km pro Tag gesteigert!

Belohnen mit dem, was schmeckt

Sport alleine ist mega cool, aber genauso gehört auch die passende Ernährung dazu. Meine Eltern haben zum Glück früh darauf geachtet, dass wir Kinder uns gesund ernähren. Klar isst man als Kind vermehrt Ungesundes in der Schule oder bei Freunden, aber durch die fehlenden Süßigkeiten zu Hause wurde mir nie das Verlangen nach Zucker angelernt (Danke an Mama und Papa!).

Durch den Sport achte ich noch genauer darauf, womit ich mich selbst bzw. meinen Körper Tag für Tag belohne. Ich kann mich besser und “tiefer” konzentrieren und habe dennoch jeden Tag genug Kraft um neben der Arbeit mich auszupowern.

Meine Kollegen spüren ähnliche Effekte. Die einen können besser nach der Arbeit abschalten, andere besser schlafen und für manche wie mich, bedeutet Sport kombiniert mit einer gesunden Ernährung einfach Glück!

In der Vergangenheit hatte ich oft Probleme mit Akne und einer raueren Haut. Seit ich meine Ernährung umgestellt habe und mehr auf mein Wohlbefinden achte, habe ist sie viel glatter und geschmeidiger. Die Akne sind vollständig weg. – Jessica, Model

Auf die Frage, wie sich die Models fit halten, kommt oft die gleiche Antwort: Ernährung und Sport.

Fazit

Nach 4 Monaten spüre ich eine deutliche Veränderung. Von Tag zu Tag sieht man es nicht so wirklich im Spiegel, aber besonders an meinem Sport T-Shirt merke ich das. Bevor wir angefangen haben zu trainieren hab ich mir ein paar neue gekauft, damit ich nicht so oft unter der Woche waschen muss. Eins davon wird jetzt schon was enger. Ich kann wieder gut schlafen und fühle mich viel ausgeglichener.

Das Wichtigste ist es am Ball zu bleiben. Ehe man sich versieht fallen einem die Übungen nur eine Woche später viel leichter. Was den Muskelaufbau angeht, wird man natürlich nicht von jetzt auf gleich ein Gehsteigpanzer. Das dauert noch. Nur Erik könnte für seine Arme inzwischen einen Waffenschein anmelden.

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